Hilfe in Krisensituationen

Hilfe in Krisensituationen

Conquer Social Anxiety stellt Bildungsinformationen über Sozialangst bereit.

Wir bieten keine Krisenhilfe, Notfallversorgung, Diagnose, Psychotherapie, medizinische Beratung oder persönliche Behandlung psychischer Erkrankungen an.

Informationen zu Notfall- und Krisendiensten zuletzt überprüft: 22. Juli 2026

Wenn du dich in unmittelbarer Gefahr befindest

Wenn deine Sicherheit oder die Sicherheit einer anderen Person unmittelbar gefährdet ist, verständige jetzt den Notruf.

Du kannst:

  • den Notruf an deinem aktuellen Aufenthaltsort wählen;
  • die nächste Notaufnahme oder Notfallstation aufsuchen;
  • eine Person in deiner Nähe bitten, bei dir zu bleiben, sofern dies sicher möglich ist;
  • einer vertrauten Person sagen, dass du sofort Hilfe brauchst;
  • dich von Dingen entfernen, mit denen du dir selbst oder einer anderen Person etwas antun könntest, sofern dies sicher möglich ist.

Wenn du dich gerade in einem anderen Land befindest, verwende die dort geltende Notrufnummer.

Wenn du dringend psychologische Unterstützung brauchst

Wenn du dich nicht in unmittelbarer Gefahr befindest, aber dringend Unterstützung brauchst, wende dich an eine Krisenberatungsstelle, eine medizinische oder psychotherapeutische Fachperson, einen psychiatrischen Notdienst, ein Krankenhaus oder eine vertraute Person in deiner Nähe.

Dringende Unterstützung kann sinnvoll sein, wenn du:

  • das Gefühl hast, nicht mehr zurechtzukommen oder dich nicht schützen zu können;
  • befürchtest, dir selbst etwas anzutun;
  • befürchtest, einer anderen Person etwas anzutun;
  • Suizidgedanken hast;
  • starke Verzweiflung, Panik oder emotionale Überforderung erlebst;
  • das Gefühl hast, den Bezug zur Realität zu verlieren oder mit der Situation nicht mehr umgehen zu können;
  • ernsthaft um deine eigene Sicherheit oder die Sicherheit einer anderen Person besorgt bist.

Krisenhilfe in Deutschland, Österreich und der Schweiz

Die folgenden Angebote sind für Menschen gedacht, die sich in einer Krise befinden, stark belastet sind oder jemanden zum Reden brauchen. Sie ersetzen keinen Notruf, wenn eine unmittelbare Gefahr besteht.

Österreich

Die TelefonSeelsorge ist kostenlos, vertraulich und rund um die Uhr erreichbar:

142

Weitere Informationen sowie Chat-, Messenger- und E-Mail-Angebote findest du bei der TelefonSeelsorge Österreich.

Schweiz

Die Dargebotene Hand ist für Erwachsene in psychischen Notsituationen rund um die Uhr erreichbar:

143

Weitere Informationen sowie Chat- und E-Mail-Angebote findest du bei Die Dargebotene Hand.

Kinder und junge Menschen erreichen Pro Juventute rund um die Uhr unter 147 oder über 147.ch.

Hilfe in anderen Ländern

Wenn du dich außerhalb Deutschlands, Österreichs oder der Schweiz befindest, unterscheiden sich die verfügbaren Krisendienste und Notrufnummern je nach Land und Region.

Über ein internationales Verzeichnis kannst du nach einer Krisen- oder Telefonberatung in deinem aktuellen Land suchen.

Du kannst außerdem auf der Website des öffentlichen Gesundheitsdienstes deines Landes nach offiziellen Informationen zur Krisenhilfe suchen.

Wenn du bereits von einer medizinischen oder psychotherapeutischen Fachperson oder einem psychiatrischen Dienst betreut wirst, nimm Kontakt mit dieser Stelle auf oder folge einem gemeinsam erarbeiteten Krisen- oder Sicherheitsplan.

Wenn du eine andere Person unterstützt

Wenn dir jemand sagt, dass die Person sich selbst oder jemand anderem etwas antun könnte, nimm diese Aussage ernst.

Je nach Situation kannst du:

  • bei der Person bleiben, sofern dies für dich sicher ist;
  • ruhig zuhören, ohne zu streiten, zu urteilen oder die Gefühle der Person herunterzuspielen;
  • direkt fragen, ob die Person Suizidgedanken hat oder sich in unmittelbarer Gefahr befindet;
  • dabei helfen, den Notruf, eine Krisenberatungsstelle, eine Fachperson oder eine vertraute Person zu kontaktieren;
  • den Zugang zu Dingen verringern, mit denen sich die Person unmittelbar verletzen könnte, aber nur, wenn dies sicher möglich ist;
  • selbst den Notruf wählen, wenn eine unmittelbare Gefahr besteht.

Bringe dich nicht selbst in Gefahr. Wenn du um deine eigene Sicherheit besorgt bist, begib dich an einen sicheren Ort und verständige den Notruf.

Was diese Website leisten kann und was nicht

Conquer Social Anxiety kann dir helfen, mehr über Sozialangst, Vermeidung, Sicherheitsverhalten, Symptome, Behandlungsmöglichkeiten und Veränderungsprozesse zu erfahren.

Diese Website kann jedoch nicht:

  • auf Notfälle reagieren;
  • deine Sicherheit überwachen;
  • Krisenberatung anbieten;
  • eine Diagnose stellen;
  • Psychotherapie anbieten;
  • Entscheidungen über Medikamente treffen;
  • eine medizinische oder psychotherapeutische Fachperson, einen psychiatrischen Dienst, den Notruf oder eine Krisenberatungsstelle ersetzen.

Wenn du nicht in einer Krise bist, aber Hilfe brauchst

Wenn du unter Sozialangst leidest, dich aber nicht in unmittelbarer Gefahr befindest, können dir diese Seiten möglicherweise weiterhelfen.

Beginne hier

Nutze diese Orientierungsseite, wenn du noch nicht weißt, wo du beginnen möchtest.

Diese Seiten stellen Bildungsinformationen bereit. Sie sind kein Ersatz für professionelle Unterstützung.

Abschließender Hinweis