Redaktionelle Richtlinien
Conquer Social Anxiety möchte verständliche, einfühlsame und wissenschaftlich verantwortungsvolle Informationen über Sozialangst bereitstellen.
Unser Ziel ist es, Menschen dabei zu helfen, Sozialangst besser zu verstehen: was sie ausmacht, wie sie entstehen kann, wodurch sie möglicherweise aufrechterhalten wird, welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt und wo noch Unsicherheit besteht.
Wir möchten psychologisches Wissen zugänglich machen, ohne es zu stark zu vereinfachen, zu übertreiben oder irreführend darzustellen.
Unser Ziel
CSA ist eine Bildungsplattform, die sich vollständig dem Thema Sozialangst widmet.
Die Website richtet sich an Erwachsene mit Sozialangst, an Menschen, die sich fragen, ob sie selbst davon betroffen sein könnten, an Angehörige und andere nahestehende Personen sowie an Fachpersonen und Forschende, die sich dafür interessieren, wie CSA psychologisches Wissen für die Öffentlichkeit aufbereitet.
Unser Bildungsziel ist einfach: Wir möchten Menschen dabei helfen, Sozialangst so gut zu verstehen, dass sie informiertere Entscheidungen treffen und sich aktiver mit möglichen Veränderungen auseinandersetzen können.
Redaktionelle Grundsätze
Die Inhalte von CSA orientieren sich an fünf redaktionellen Grundsätzen.
Wissenschaftliche Ehrlichkeit
Wir versuchen klar zu unterscheiden, was gut belegt, plausibel, umstritten oder weiterhin unsicher ist.
Verantwortungsvoller Umgang mit klinischen Themen
Wir stellen allgemeine Bildungsinformationen nicht als Diagnose, Behandlung oder persönliche Beratung dar.
Einfühlsamkeit
Sozialangst ist weder Schwäche noch Eitelkeit, Faulheit oder ein persönlicher Makel. Sie ist ein belastendes und häufig einschränkendes Muster, an dem Angst, Schutzreaktionen, Lernerfahrungen und Vermeidung beteiligt sein können.
Verständlichkeit
Psychologische Forschung sollte auch ohne Hochschulabschluss verständlich sein.
Keine übertriebenen Versprechen
Wir versprechen weder Heilung noch schnelle Lösungen, garantierte Ergebnisse oder einfache Antworten auf komplexe psychische Schwierigkeiten.
Wie wir Inhalte erstellen
Bei der Erstellung unserer Inhalte bereiten wir psychologisches Fachwissen für die Öffentlichkeit auf.
Dafür greifen wir unter anderem auf psychologische Forschung, eine Ausbildung in klinischer Psychologie, diagnostische Klassifikationssysteme, Fachliteratur zu Behandlungen und die Erfahrungen Betroffener zurück. Dieses Wissen übertragen wir anschließend in eine Sprache, die auch ohne fachliche Vorkenntnisse verständlich ist.
Bei der Erstellung oder Überarbeitung unserer Seiten berücksichtigen wir beispielsweise:
- klinische Leitlinien;
- systematische Übersichtsarbeiten und Metaanalysen;
- Forschungsartikel aus wissenschaftlichen Fachzeitschriften;
- relevante diagnostische Klassifikationssysteme;
- etablierte psychologische Modelle der Sozialangst;
- klinische und psychoedukative Fachliteratur;
- eigene forschungsbezogene Arbeiten von CSA, sofern diese für das jeweilige Thema relevant sind.
Nicht jede Seite erfordert dieselbe Art von Evidenz. Eine Seite über die Diagnose von Sozialangst benötigt andere Quellen als eine Seite über Scham, Vermeidung oder Ängste in alltäglichen sozialen Situationen. Der grundlegende Anspruch bleibt jedoch derselbe: Aussagen sollen sorgfältig formuliert, angemessen eingeordnet und auf das bestmögliche verfügbare Wissen gestützt sein.
Evidenz und Unsicherheit
CSA behandelt nicht alle Aussagen so, als wären sie gleichermaßen sicher.
Manche Aussagen sind durch die Forschung gut belegt. So gelten Vermeidung und Sicherheitsverhalten weithin als Prozesse, die dazu beitragen können, Sozialangst aufrechtzuerhalten. Für einige Behandlungen, insbesondere eine speziell auf Sozialangst ausgerichtete kognitive Verhaltenstherapie, liegt eine umfangreichere Evidenzbasis vor als für andere.
Andere Themen sind komplexer, neuer, weniger gut untersucht oder stärker vom jeweiligen Kontext abhängig. In solchen Fällen bemühen wir uns, bestehende Unsicherheiten deutlich zu benennen.
Auf der Seite Evidenzstandards erklären wir ausführlicher, wie CSA unterschiedliche Evidenzgrade beschreibt.
Empfehlungen zu Behandlungen und Produkten
CSA veröffentlicht in seinen Bildungsinhalten keine Behandlungsempfehlungen, die auf Affiliate-Marketing beruhen.
Wir empfehlen keine Produkte anderer Anbieter, Nahrungsergänzungsmittel, CBD-Produkte, ätherischen Öle, Apps, Therapieplattformen oder kommerziellen Hilfsmittel, weil wir damit Einnahmen erzielen könnten. Das ist besonders wichtig, weil Menschen, die nach Hilfe bei Sozialangst suchen, häufig mit übertriebenen Versprechen und unbelegten Behauptungen konfrontiert werden.
CSA kann eigene Bildungsangebote, Kurse oder Lernmaterialien anbieten. Wenn es sich um ein Angebot von CSA handelt, sollte dies klar erkennbar sein. Kommerzielle Angebote dürfen niemals bestimmen, was unsere Bildungsinhalte über Sozialangst, Behandlung, Diagnose, Medikamente oder den Umgang mit der Erkrankung aussagen.
Grenzen bei Therapie, Diagnose und medizinischen Themen
CSA stellt Bildungsinformationen bereit und bietet keine persönliche Gesundheitsversorgung.
Anhand der Inhalte von CSA lässt sich nicht feststellen, ob du an einer sozialen Angststörung oder einer anderen psychischen Erkrankung leidest. Die Inhalte können weder eine diagnostische Abklärung noch Psychotherapie, eine medizinische Beratung, eine Beratung zu Medikamenten oder Krisenhilfe ersetzen.
Unsere Inhalte über Behandlungen dienen der allgemeinen Psychoedukation. Sie können dir helfen, verschiedene Möglichkeiten besser zu verstehen, Fragen für ein Gespräch vorzubereiten oder gängige therapeutische Ansätze einzuordnen. Sie stellen jedoch keine persönliche Behandlungsempfehlung dar.
Einsatz von KI und redaktionellen Hilfsmitteln
CSA kann digitale Hilfsmittel, darunter auch KI-gestützte Anwendungen, für einzelne Teile der redaktionellen Arbeit einsetzen. Dazu können die Gliederung und Ausarbeitung von Texten, die sprachliche Überarbeitung, Übersetzungen, die Organisation von Inhalten und die Verbesserung der Verständlichkeit gehören.
Diese Hilfsmittel ersetzen nicht die redaktionelle Verantwortung.
Die auf CSA veröffentlichten Inhalte werden vor ihrer Veröffentlichung überprüft, überarbeitet und freigegeben. KI-gestützte Texte werden nicht als wissenschaftliche Quelle oder Autorität behandelt.
Aussagen über Sozialangst, Diagnose, Behandlung, Forschung oder Medikamente sollen anhand geeigneter Quellen geprüft und so überarbeitet werden, dass sie den Anforderungen von CSA an Genauigkeit, Sorgfalt und Ton entsprechen.
Überprüfung und Aktualisierungen
CSA möchte wichtige Bildungsseiten auf einem aktuellen Stand halten.
Seiten können überprüft oder aktualisiert werden, wenn:
- neue Erkenntnisse verfügbar werden;
- sich diagnostische Klassifikationssysteme oder klinische Leitlinien ändern;
- eine Seite nicht mehr aktuell ist;
- eine Aussage differenzierter formuliert werden muss;
- Betroffene, Fachpersonen oder Forschende auf ein mögliches Problem hinweisen;
- sich interne Links oder die Struktur der Website ändern;
- der Bildungsansatz von CSA weiter präzisiert wird.
Nicht jede kleine Änderung betrifft den Inhalt einer Seite. Kleinere sprachliche, gestalterische oder die Lesbarkeit betreffende Verbesserungen können vorgenommen werden, ohne dass die gesamte Seite erneut inhaltlich geprüft wird. Wesentliche Änderungen sollten im Inhalt und, sofern angebracht, im angegebenen Datum der letzten Aktualisierung erkennbar sein.
Korrekturen
CSA nimmt Hinweise auf mögliche Fehler gerne entgegen.
Wenn dir ein sachlicher Fehler, eine veraltete Aussage, eine unklare Behauptung, ein fehlerhafter Link, eine fehlende Quelle oder eine möglicherweise irreführende Formulierung auffällt, kannst du CSA kontaktieren und das Problem beschreiben.
Hinweise werden entsprechend ihrer Bedeutung geprüft. Wenn ein Fehler die Genauigkeit, die klinische Aussage, die Sicherheit der Lesenden oder die wissenschaftliche Einordnung betrifft, sollte die entsprechende Seite so bald wie vernünftigerweise möglich überarbeitet werden.
Interessenkonflikte
CSA ist bestrebt, redaktionelle Interessenkonflikte zu vermeiden.
Die Website nutzt Affiliate-Marketing nicht als Grundlage für Empfehlungen zu psychischer Gesundheit. Bildungsinhalte dürfen nicht durch Provisionen, Vermittlungszahlungen, Sponsoring oder Produktwerbung beeinflusst werden.
Wenn CSA Fördermittel erhält, einen Kurs verkauft, Forschung veröffentlicht, mit einer Institution zusammenarbeitet oder eine andere relevante Beziehung unterhält, die vernünftigerweise beeinflussen könnte, wie ein Inhalt wahrgenommen wird, sollte diese Beziehung an geeigneter Stelle offengelegt werden.
Urheberschaft und Verantwortung
Die Inhalte von CSA werden unter der Verantwortung von Conquer Social Anxiety veröffentlicht.
Die Plattform wurde von Martin Stork gegründet. Er hat einen Bachelorabschluss in Psychologie von der Universidad EAFIT in Kolumbien und einen Masterabschluss in klinischer Psychologie und Psychotherapie für Erwachsene von der Universidade do Minho in Portugal. Die forschungsbezogene Arbeit von CSA wird durch akademische Kooperationen und laufende psychologische Forschung zu Sozialangst geprägt.
Kontakt
Fragen, Korrekturhinweise und fachliche Rückmeldungen können über die Kontaktseite an CSA gesendet werden.
Wir freuen uns besonders über Rückmeldungen von Menschen mit eigener Erfahrung mit Sozialangst, von therapeutischen und medizinischen Fachpersonen, Forschenden, Lehrkräften und allen, denen Möglichkeiten auffallen, wie die Website noch verständlicher, sorgfältiger oder einfühlsamer kommunizieren könnte.
Mehr erfahren
Auf diesen Seiten erfährst du mehr über die Standards, den Umgang mit Evidenz und den Bildungsauftrag von CSA.
Erfahre, wie CSA Forschungsergebnisse, Aussagen über Behandlungen, bestehende Unsicherheiten und unterschiedliche Evidenzgrade einordnet.
Erfahre mehr über das Ziel, den Aufgabenbereich und den Bildungsauftrag von CSA.
Entdecke die Forschungsthemen und wissenschaftlichen Arbeiten, die die inhaltliche Ausrichtung von CSA mitprägen.
Informiere dich über die Grenzen der Bildungsinhalte von CSA und darüber, wann professionelle Unterstützung sinnvoll sein kann.