Über Martin Stork
Ich bin Martin Stork, der Gründer, Hauptautor und Redakteur von Conquer Social Anxiety.
Ich habe diese Website ins Leben gerufen, damit wissenschaftlich fundierte Informationen über Sozialangst leichter zu finden, zu verstehen und im Alltag anzuwenden sind.
Mein akademischer Hintergrund liegt in der Psychologie und der Psychotherapie für Erwachsene. Ich habe Psychologie an der EAFIT University in Medellín, Kolumbien, studiert und an der University of Minho in Braga, Portugal, einen Masterabschluss in Klinischer Psychologie und Psychotherapie für Erwachsene erworben.
Der Schwerpunkt meiner Arbeit liegt auf der Vermittlung von Wissen über Sozialangst, der Forschung und der Entwicklung strukturierter Lernangebote, die Menschen dabei helfen, Sozialangst besser zu verstehen.

Warum ich Conquer Social Anxiety gegründet habe
Als ich begann, über Sozialangst zu schreiben, fiel mir ein Problem auf.
Viele der im Internet verfügbaren Informationen waren entweder zu vage, zu kommerziell oder zu stark vereinfacht. Andere stellten komplexe Themen mit einer Gewissheit dar, die ihnen nicht gerecht wurde.
Manche Angebote beschrieben Sozialangst, als wäre sie lediglich Schüchternheit. Andere konzentrierten sich auf Tipps für mehr Selbstbewusstsein, schnelle Lösungen oder allgemeine Selbsthilfeempfehlungen. Wissenschaftlich fundierte Erklärungen waren dagegen häufig so formuliert, dass sie für viele Menschen schwer zu verstehen oder im Alltag kaum nutzbar waren.
Ich wollte etwas anderes schaffen.
Es geht nicht nur darum, mehr Informationen bereitzustellen. CSA soll Menschen dabei helfen, das Muster zu verstehen, in dem sie möglicherweise feststecken: Angst vor Bewertung, eine starke Konzentration auf sich selbst, Vermeidung, Sicherheitsverhalten, Grübeln, Scham, Einsamkeit und die allmähliche Einschränkung des eigenen Lebens, die mit Sozialangst einhergehen kann.
Ein besseres Verständnis führt nicht automatisch zu Veränderung. Es kann jedoch dabei helfen, sinnvolle nächste Schritte leichter zu erkennen und anzugehen.
Wenn du neu auf dieser Website bist, findest du auf der Seite Beginne hier einen guten Einstieg.
Mein akademischer und beruflicher Hintergrund
Zu meiner fachlichen Ausbildung gehören:
- ein Studium der Psychologie an der EAFIT University in Kolumbien;
- ein Masterabschluss in Klinischer Psychologie und Psychotherapie für Erwachsene an der University of Minho in Portugal;
- eine Zertifizierung als Therapeut für Metakognitive Therapie; und
- eine Zertifizierung als Achtsamkeits- und Meditationslehrer.
Derzeit bin ich als Research Fellow an der School of Psychology der University of Minho tätig. Außerdem arbeite ich weiterhin gemeinsam mit der EAFIT University an Forschungsprojekten.
Zu Beginn meines Berufslebens habe ich außerdem eine Ausbildung in Physiotherapie absolviert und in diesem Bereich gearbeitet. Diese Erfahrung prägt bis heute meine Sicht auf psychologische Veränderungsprozesse.
Psychische Gesundheit lässt sich nicht vom Alltag trennen. Sozialangst kann sich auf den Körper, Gewohnheiten, Beziehungen, die Arbeit, die Kommunikation, tägliche Abläufe, Vermeidungsmuster und darauf auswirken, wie Menschen sich in der Welt bewegen. Meine frühere klinische Ausbildung im körpermedizinischen Bereich hat zu diesem umfassenderen Verständnis von Funktionsfähigkeit und Veränderung beigetragen.
Mein Schwerpunkt Sozialangst
In den vergangenen Jahren hat sich meine Arbeit zunehmend auf Sozialangst konzentriert.
Dazu gehören Psychoedukation, Forschung, strukturierte Selbsthilfeangebote und meine frühere Arbeit mit gemeinschaftlich organisierten Gruppen für Menschen mit Sozialangst. In diesen Gruppen standen Wissensvermittlung, gegenseitige Unterstützung und angeleitete Konfrontationsübungen im Mittelpunkt.
Besonders interessiert mich, wie unterschiedlich Sozialangst bei einzelnen Menschen ausgeprägt sein kann.
Manche Menschen fürchten vor allem, unbeholfen oder inkompetent zu wirken. Andere haben Angst vor sichtbaren Anzeichen ihrer Anspannung, etwa Erröten, Schwitzen oder Zittern. Einige sorgen sich besonders darum, andere zu verletzen, zu enttäuschen oder zu verärgern. Manche ziehen sich zurück. Andere passen sich stark an, streben nach Perfektion oder wirken nach außen erfolgreich, während sie innerlich sehr belastet sind.
Diese Unterschiede zu verstehen ist wichtig, denn Sozialangst zeigt sich nicht bei allen Menschen auf dieselbe Weise und wird auch nicht immer durch dieselben Prozesse aufrechterhalten.
Dieses Interesse prägt meine Forschung, meine Texte und meine langfristige Vorstellung davon, wie sich Conquer Social Anxiety weiterentwickeln soll.
Forschungsinteressen
Meine Forschungsinteressen konzentrieren sich auf Sozialangst und damit verbundene psychologische Prozesse.
Unterschiedliche Muster der Sozialangst
Subtypen und Profile der Sozialangst, die Angst vor negativer Bewertung sowie klinisch bedeutsame Unterschiede darin, wie sich Sozialangst zeigt.
Aufrechterhaltende Prozesse
Angstsensitivität, erlebnisbezogene Vermeidung, Vermeidungsverhalten, Sicherheitsverhalten, Scham, Selbstkritik und weitere Prozesse, die zur Aufrechterhaltung von Sozialangst beitragen können.
Emotionen und Ausdruck
Das Unterdrücken oder Nach-innen-Richten von Ärger, Schwierigkeiten beim Äußern eigener Bedürfnisse und die Frage, wie solche emotionalen Muster mit Sozialangst zusammenhängen können.
Ich habe wissenschaftliche Arbeiten über Subtypen der Sozialangst und mögliche Wirkmechanismen wie Angstsensitivität und erlebnisbezogene Vermeidung veröffentlicht. Zu meinen gegenwärtigen und künftigen Forschungsinteressen gehören klinisch bedeutsame Unterschiede in der Ausprägung von Sozialangst. Dazu zählen auch datenbasierte Profilmodelle, die langfristig zu Diagnostik, Psychoedukation und Behandlungsplanung beitragen könnten.
Mehr über meine wissenschaftliche Arbeit erfährst du auf der Seite Forschung.
Meine Rolle bei Conquer Social Anxiety
Ich bin der Hauptautor und Redakteur von Conquer Social Anxiety.
Damit bin ich für die inhaltliche Richtigkeit, den Ton, den Aufbau und die fachlichen Grenzen der hier veröffentlichten Inhalte verantwortlich.
Mein Ziel ist es, Sozialangst so zu erklären, dass die Informationen verständlich und hilfreich sind, ohne dabei die notwendige wissenschaftliche Sorgfalt zu verlieren.
Sozialangst ist ein zu wichtiges Thema für übertriebene Versprechen. Betroffene verdienen realistische Hoffnung und keine falsche Gewissheit.
Wie CSA Forschungsergebnisse und Aussagen über Behandlungsmöglichkeiten einordnet, erfährst du in unseren Evidenzstandards und den redaktionellen Richtlinien.
Meine Sicht auf Sozialangst
Ich sehe Sozialangst nicht als Charakterschwäche.
Ich verstehe sie als ein schmerzhaftes Muster, das sich häufig selbst verstärkt und meist nachvollziehbar wird, wenn man den persönlichen Kontext berücksichtigt.
Menschen mit Sozialangst versuchen oft sehr intensiv, sich vor Ablehnung, Peinlichkeit, Kritik, Konflikten oder dem Verlust von Verbundenheit zu schützen. Das Problem ist, dass solche Schutzstrategien – etwa Vermeidung, das Verbergen der eigenen Anspannung, übermäßige Vorbereitung, ständige Anpassung, genaue Selbstbeobachtung oder das wiederholte Durchgehen vergangener Gespräche – die Angst langfristig aufrechterhalten können.
Deshalb ist es wichtig, Sozialangst besser zu verstehen.
Eine ausführlichere Erklärung dieses Musters findest du in den Artikeln Wie Sozialangst entsteht und bestehen bleibt und Der Kreislauf der Sozialangst.
Was diese Website leisten kann – und was nicht
Conquer Social Anxiety ist eine Bildungsplattform.
Sie kann dir dabei helfen, Sozialangst besser zu verstehen, häufige Muster zu erkennen, dich über Behandlungsmöglichkeiten zu informieren und mögliche nächste Schritte fundierter abzuwägen.
Wenn Sozialangst dein Leben deutlich beeinträchtigt, kann es ein wichtiger Schritt sein, professionelle Unterstützung in Anspruch zu nehmen. Hilfreiche Hinweise findest du im Artikel Eine passende therapeutische Fachperson für Sozialangst finden.
Wenn du dich in unmittelbarer Gefahr befindest, deine Sicherheit nicht gewährleisten kannst oder darüber nachdenkst, dir etwas anzutun, wende dich bitte umgehend an den örtlichen Notruf oder eine geeignete Krisenhilfe.
Eine persönliche Anmerkung
Außerhalb meiner Arbeit gehe ich gerne laufen, treibe Sport und spiele besonders gerne Basketball. Außerdem lerne ich gerne Sprachen. Dieses Interesse hat die mehrsprachige Ausrichtung von Conquer Social Anxiety mitgeprägt.
Auf persönlicher Ebene sind mir Verbundenheit und Offenheit wichtig. Ich möchte dazu beitragen, dass Menschen sich mit Erfahrungen, die sie vielleicht jahrelang verborgen haben, weniger allein fühlen.
Sozialangst kann das Gefühl hervorrufen, sich grundlegend von allen anderen Menschen zu unterscheiden. Eines der stilleren Ziele von CSA besteht darin, diese Vorstellung infrage zu stellen.
Nicht durch gut gemeinte, aber oberflächliche Worte, sondern durch ein besseres Verständnis.

Forschungsprofile
Meine akademischen Profile findest du hier.
ResearchGate
Hier findest du wissenschaftliche Veröffentlichungen, Forschungsinteressen und Neuigkeiten zu Projekten.
ORCID
Hier findest du meine Autorenkennung und Angaben zu wissenschaftlichen Veröffentlichungen.
Google Scholar
Hier findest du meine Veröffentlichungen, Zitationen und weitere Angaben zu meiner wissenschaftlichen Arbeit.
Kontakt
Du kannst mich per E-Mail unter martin@conquersocialanxiety.com kontaktieren.
Bitte beachte, dass ich nicht immer kurzfristig antworten kann und per E-Mail keine individuelle psychologische Beratung anbiete.
Ich freue mich über Nachrichten zur Website, zu Forschungsvorhaben, möglichen Kooperationen oder Bildungsangeboten.
Mehr erfahren
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